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In der Zeit als der Sky Surfer, ich will nicht sagen langweilig wurde, aber weniger interessant wurde, hatte ich das idiotische Verlangen, einen Kunstflieger komplett selbst zu bauen. Also nicht einen Bausatz zu kaufen, sondern Balso- und Sperrholz zu schneiden, sägen und zu feilen, ohne Vorlage nach eigenen Vorstellungen zu basteln. Was dabei entstanden ist, weiß ich nicht so richtig. Momentan hat mich die Lust verlassen, dass Modell das ich liebe voll "Fun Crasher" getauft habe, auszureifen. Bei unzähligen Anläufen scheiterte es bisher am eingebauten Verbrennungsmotor (kein Bild). Der 4ccm-Verbrenner geht bei jeder Lageänderung des Flieger aus, was sich zum Glück aber bisher immer am Boden abgezeichnet hat. Tank, Schläuche, Einstellungen und alle anderen Fehlerquellen wurden bisher verändert und variiert, ohne Erfolg. Vielleicht werde ich mich in naher Zukunkft noch einmal daran machen, den Flieger zum Fliegen zu bekommen. Aber wie gesagt, das Modell an sich, ist eigentlich fertig. Es hat im Laufe der der Zeit einige Veränderungen durch gemacht. Am Anfang bestand der Rumpf hauptsächlich aus einer Aluminiumstange (Bild 3 und 4). Diese brach allerdings zu schnell, und machte den Flieger zu schwanzlastig. Ursrünglich hatte ich sogar vor ihn mit einem Elektromotor der Größe 600 zu fliegen (Bild 3 und 4), aber der vorhandene Flugregler und die Akkus reichten nicht aus. Also war es billiger, und sinnvoller auf den Verbrennerbetrieb umzusteigen. Auf ein paar Details bin ich jedenfalls besonders stolz. Gewindestangen, die an jeweils zwei Spanten einer Tragfläche befestigt sind, treffen sich in der Mitte des Rumpfes und werden dort einfach durch ein Gewindehülse verbunden (Bild 8). Das macht den gesamten Flieger besonders robust. Bei ersten Abstürzen erwieß sich diese Kontruktion als nahezu unverwüstlich. Weiterhin wird das Fahrwerk durch einen Einmachgummi gefedert (Bild 7). Die Hebelwirkung wird dadurch gedämpft, bevor das Fahrwerk an den Anschlag kommt und den Rumpf auseinanderreißt. Ob meine Wahl des Flügelprofils (Bild 4) die richtige war, weiß ich noch nicht. Es handelt sich dabei nämlich nicht um ein typisch Kunstflugprofil mit geringem Auftrieb, sondern um eine Mischung aus vielen, mit relativ hohem Auftrieb, da ich den Flieger ursprünglich für geringe Geschwindigkeiten im Elektrobetrieb gefertigt habe. Ich hoffe, dass ich hier bald von erfolgreichen Flügen berichten kann.

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