Da ich meinen selbstgebauten Flieger noch nie so richtig geflogen haben, und es in den Sternen steht, ob ich es je tun werde, hatte ich eine Menge Zubehör, welches seinen Zweck noch nicht erfüllt hatte. Einen Flugregler, Miniservos, und nätürlich auch die 4-Kanal-Fernsteuerung 314 von Graupner, suchten also noch Verwendung. Da ich die Mini Piper von Graupner schon öfters in Aktion gesehen hat, und über deren Gutmütigkeit und vorallem deren Preis Bescheid wusste, entschied ich mich zu Kauf der Mini Piper. Der Bausatz kostete ca 40 Euro. Darin enthalten waren der Rumpf und die Tragflächen aus Styropor, sowie alles nötige Kleinzubehör wie Bowdenzüge, Ruderhörner etc. In der Bauanleitung ist der Einbau von speziellen Graupner-Komponenten beschrieben, für deren Kauf ich aber keinen Grund sah. Ein bisschen am Rumpf herumgefeilt, passen auch ein 400er Motor und Mini-, anstatt der Microservos hinein. Dadurch verlängerte sich aber die Bauzeit auf ca 15 Stunden. Der Erstflug erwieß sich als äußerst unproblematisch. Bei guten Windverhältnissen startete sie sanft aus meiner Hand. Nach ein paar Akkuladungen hat man dann bereits ein Gefühl für die Piper entwickelt. Mit einem sechzelligen Akkus bestehend aus Micro-Zellen von Panasonic (800 mAh) fliegt die Piper bei absoluter Windstille bis zu 15 min, bei dauerndem Vollgas und leichtem Wind durchschnittlich 10 min. Mit der Mini Piper lassen sich, auch ohne Querruder, schon einige Dinge anstellen. Loopings, Turns etc. sorgen für einen riesen Spaß. Die Piper ist wirklich leicht zu beherrschen. An den Wind stellt sie allerdings größere Ansprüche als der Sky Surfer. Jedoch stört ein Bruch oder ähnliches auch nit weiter. Wenn der Flieger vor lauter Epoxitharzkleber nicht mehr abhebt, kauft man sich einfach einen neuen Bausatz als Ersatzteillager.

Bald werde ich hier noch ein Kurzvideo vom Flug einstellen.

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