| Warum die Casio QV 5700?
Die wichtigsten Daten: Zu dem damaligen Zeitpunkt war die Casio mit einer Blende von 2.0, ISO-Empfindlichkeit von bis zu 800 ASA, und der manuellen Beichtungsfähgkeit bis 60s und Bulb wohl die beste. Bei einer Empfindlichkeit von ISO 800 fängt sie Kamera leider schon bei 15s gewaltig an zu rauschen, weshalb ich das fotografieren von 60s bei geringerer Empfindlichkeit empfehle. Selbst bei ISO 50 kommen nach 60s schon schwächere Deepsky-Objekte zum Vorschein, wobei der Hintergrund pechschwarz bleibt. Also lieber geringere Empfindlichkeiten und lange Belichtungszeiten, dann mehrere Aufnahmen und diese aufaddieren. Eine Kabelfernbedienung lässt sich auch anschliessen, was für die Astrofotografie natürlich auch von Nutzen ist. Die Kabelfernbedienung besitze ich zwar auch, benutze sie aber kaum noch, da sie sich über sie serielle Schnittstelle (wofür es auch USB-Adapter gibt) an den Laptop / PC anschliessen und mit der Steuerungssoftware DiCaControl steuern lässt. Die Okularprojektion: Die Okularprojektion mit der QV 5700 funktioniert
folgendermaßen. Zunächst braucht man mehrere Adapter, die an
die Kamera angeschraubt werden. Ich habe zuerst einen Adapter von 47.5mm
(Kameraseitig) auf 52mm, dann zwei Adapterringe von Baader von 52mm auf
das Standartgemäße T2-Gewinde angebracht. Daran lässt
sich dann der Uni-T-Adapter vom Teleskop-Service
festschrauben, in welchem man ein Okular mit großer Augenlinse
Die Einstellungen vornehmen: Zuvor suche ich mit dem Teleskop mein gewünschtes Objekt auf, schalte die Kamera im manuellen Modus ein und nehme folgende Einstellungen vor: Fokus: unendlich; Blende: 2,0; Empfindlichkeit 0 bis +4 (ISO 50 bis 800, je nach Belichtungszeit), Belichtungszeit 15s bis Bulb (je nach Nachführgenauigkeit und Helligkeit des Objekts; der optische Zoom der Kamera wird dabei nicht verwendet. Dann stecke ich den gesamten Bau in den Okularauszug und löse mit der Kabelfernbedienung, oder über das Steuerungskabel direkt am PC aus. Anschließend, nachdem die Kamera fertig belichtet hat und ein Dunkelbild abgezogen hat (macht sie ab 1s Belichtungszeit automatisch), stecke ich das USB-Kabel in den Laptop und lade das Bild herunter, korrigiere den Fokus am Teleskop und wiederhole diese Prozedur, bis das Bild scharf ist. Wenn man die Kamera über das PC-Steuerungkabel bedien, kann dass USB-Kabel dauerhaft angeschlossen bleiben, denn die Steuerungssoftware DiCaControl erlaubt es, die USB-Verbindung zu trennen und herzustellen. Eine andere und bessere Art scharf zu stellen kann man mit einer TV-Karte beschreiten, wie in in folgendem beschreibe: Das Fokussieren (scharf stellen) per TV-Karte: Das Fokussieren gestaltet sich bei der Okularprojetion als eher problematisch. Fotografieren, nachsehen am Laptop, Fokus verändern, fotografieren, nachsehen... bis man eine ordentliche Einstellung gefunden hat. Diese Prozedur vereinfacht sich deutlich durch meine neuste Errungenschaft (Jan. 2005): eine PCMCIA-TV-Karte für mein Notebook. Die Kamera lässt sich mittels Chinch-Kabel an die TV-Karte anschliessen, weshalb eine sofortige Kontrolle der Bilder über die Preview-Taste am Notebook möglich ist. Nochmal einfacher geht es mit Sternen die nicht schwächer sind als ca. 6mag, und davon gint es einige. Diese sieht man direkt am Laptop im TV-Programm, ohne belichten zu müssen, so lässt sich an Sternen relativ genau in Echtzeit fokussieren. Mit ein bisschen Übung werden die Bilder immer besser. Meine bisherigen Ergebnisse könnte ihr in der Galerie sehen. Nützliche Links zu diesem Thema: |